Gut beraten in die berufliche Zukunft
In allen Fragen der Existenz- und Unternehmensgründung steht Ihnen die gfw Starnberg unterstützend und beratend zur Seite.
Zusammen mit ihren Partnern, der
IHK-Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern, der HWK-Handwerkskammer für München
und Oberbayern und den Aktivsenioren Bayern e.V. hilft die gfw bei den ersten Schritten zum eigenen Unternehmen.
Beratungsnetzwerk für Existenzgründer, Selbstständige und die
gewerbliche Wirtschaft
Seit Januar 2006 gibt es das Beratungsnetzwerk für
Existenzgründer, Selbstständige und die gewerbliche Wirtschaft
im Landkreis Starnberg. Nach der positiven Resonanz des
Existenzgründertages im Juni 2005 hat sich gezeigt, dass der
Beratungsbedarf bei Existenzgründern hoch ist.
Das Beratungsnetzwerk ist ein Verbund von der
IHK-Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern, der HWK-Handwerkskammer für München
und Oberbayern und den Aktivsenioren Bayern e.V.,
der kompetente und unentgeltliche, individuelle, persönliche
Beratung und Unterstützung der unternehmerischen Interessen
bietet.
Die Mitglieder des Netzwerkes verstehen sich als Partner der
Wirtschaft und wollen durch dieses Beratungsangebot
Existenzgründer, Jungunternehmer etc. unterstützen. Damit
leisten diese Institutionen einen wichtigen Beitrag, den
Wirtschaftsstandort Landkreis Starnberg für die Zukunft
weiterhin nachhaltig zu stärken.
Weitere Informationen zum Beratungsnetzwerk erhalten Sie in
diesem Flyer.
Die Beratungstermine können Sie auf der Startseite jeweils
aktuell einsehen oder hier
herunterladen. Wir bitten um Terminabsprache unter 08151 -
148 489.
Erste Hinweise
Bevor Sie Ihren eigenen Betrieb gründen, beachten Sie bitte einige wichtige Punkte und Tipps:
- Die Vorbereitungszeit: Eine Gründung braucht Zeit. Veranschlagen Sie für Ihre Vorbereitungen etwa sechs bis zwölf Monate.
- Das Geschäftskonzept: Der zeitintensivste Bereich einer Gründung ist die schriftliche Erarbeitung Ihres Geschäftskonzepts oder "Businessplans". Befassen Sie sich intensiv mit Ihrem Geschäftsplan. Denn ohne einen sinnvoll gestalteten Businessplan gibt es keine Möglichkeit, Bankkredite oder staatliche Förderkredite in Anspruch zu nehmen.
- Die begleitende Beratung: Erkundigen Sie sich nach einer begleitenden Beratung während der ersten Jahre Ihrer Gründung. Die gfw hilft Ihnen dabei gerne.
- Die Beratungsförderung: Bei der Inanspruchnahme eines Unternehmensberaters kann diese Beratungsdienstleistung unter bestimmten Voraussetzungen gefördert werden.
- Der Bankkredit: Bei Bankkrediten gilt vor allem: Fragen Sie nicht nur bei einem Kreditinstitut nach. Erkundigen Sie sich auch nach Bürgschaften oder Beteiligungen. Ein Vergleich lohnt sich!
- Die finanziellen Rücklagen: Schaffen Sie sich finanzielle Rücklagen. Besonders ab dem dritten Jahr besteht die Gefahr einer Liquiditätskrise, da Tilgungslasten, Einkommensteuer und Gewerbesteuernach- und -vorauszahlungen anfallen können. Beachten Sie bitte auch, dass Sie Ihrer Hausbank für die Inanspruchnahme von staatlichen Förderkrediten in der Regel 20 Prozent der Kreditsumme als "besicherbares Eigenkapital" nachweisen müssen.
Hier geht´s ums Geld
Bei der Beantragung von Fördermitteln gilt das so genannte „Hausbankprinzip“. So funktioniert es:
1. Der Unternehmer oder Existenzgründer:
- Sie erstellen Ihr Geschäftskonzept. Ein wichtiger Hinweis: Betrachten Sie bitte Ihr Geschäftskonzept als "Ihre Bewerbung" und erstellen Sie es äußerst sorgfältig. Sie "werben" sozusagen für sich als Unternehmerpersönlichkeit und für Ihre Geschäftsidee. Fehlerfreies Erscheinungsbild, Druck auf Hochglanzpapier und Einband sind heute Standard.
- Sie führen Ihr Finanzierungsgespräch mit Ihrer Hausbank. Die gfw begleitet Sie dazu gerne.
2. Ihre Hausbank:
- Prüft Ihr Konzept.
- Hilft Ihnen bei der Antragstellung.
- Leitet den Antrag an eine Förderbank (KfW-Mittelstandsbank, LfA) weiter.
3. Die Förderbank:
- Prüft den Antrag.
- Leitet Ihrer Hausbank ein Darlehensangebot zu.
4. Ihre Hausbank:
- Schließt mit Ihnen den Darlehensvertrag ab.
- Ruft die Darlehensmittel auf Ihren Wunsch bei der Förderbank ab.
- Zahlt Ihnen die Mittel aus.
Profitieren von Erfahrungen
Die 6 typischen Fehler beim Schreiben eines Business-Plans
Ein schlüssiges Konzept ist für Gründer die Voraussetzung, Kredite und finanzielle Fördermittel zu erhalten. Es muss Banker davon überzeugen, dass sie das geliehene Geld auch wieder zurückerhalten. Das gelingt nicht immer. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit nennt die sechs häufigsten Fehler beim Erstellen eines Business-Plans:
1. Mangelnde persönliche Qualifikationen
Kreditinstitute müssen erkennen können, dass angehende Unternehmer das Rüstzeug für eine selbstständige Existenz haben. Sowohl in fachlicher als auch in kaufmännischer Hinsicht. Vor allem im kaufmännischen Bereich haben Gründer immer wieder große Defizite. Viele haben häufig nur wenige oder überhaupt keine Erfahrungen in der eigenen Branche, in Mitarbeiterführung und -motivation oder Kundengesprächen.
2. Fehlende Kenntnisse über Markt- und Wettbewerbsverhältnisse
Bei der Vorstellung von Konzepten wird immer wieder deutlich, dass Gründer weder ihren Markt noch ihre Konkurrenz studiert haben. Zudem haben sie nicht selten vergessen zu ermitteln, ob das geplante Unternehmen überhaupt rentabel ist. Oft versäumen Gründer, für ihre erwarteten geschäftlichen Erfolge maßgebliche Faktoren und Daten zu erheben und aufzuführen.
3. Kein Überblick über Finanzbedarf und Eigenkapital
Viele Gründer sind sich nicht darüber im Klaren, wie viel Geld sie brauchen. Sie haben auch keine Vorstellung, wie viel Startkapital sie selbst in ihr Unternehmen einbringen müssen. Wichtig: Eigenkapital ist in der Regel die unabdingbare Voraussetzung für einen Kredit.
4. Nicht überzeugende Präsentation
Von besonderer Bedeutung ist der persönliche Eindruck, den eine Gründerin oder ein Gründer bei der Vorstellung des Business-Plans bei der Bank hinterlässt. Viele kommen viel zu früh zum Bankgespräch, ohne über ein ausgearbeitetes Konzept zu verfügen. Problematisch ist generell, wenn sie keine fundierten Informationen (über Marktsituation, Branchenentwicklung, Finanzbedarf, usw.) vorzuweisen haben, die kritischen Fragen standhalten. So können Gründer das Vertrauen des Kreditgebers nicht gewinnen.
5. Unklar, unverständlich, nicht überschaubar
So manches Konzept mag gut sein, ist aber in sich nicht schlüssig oder zumindest nicht schlüssig dargestellt.
6. Zu umfangreich
Häufig fallen Konzepte auch zu umfangreich aus. Anstatt konkrete Angaben über das Vorhaben zu formulieren, verlieren sie sich in allgemeinen Aussagen und Feststellungen. Wichtige Details werden stattdessen nicht selten in einem Nebensatz abgehandelt.
Weitere Informationen zum Download als pdf-Datei:
Weitere interessante Links zum Thema Existenzgründung und Fördermittel:
Existenzgründung
Büro für Existentgründungen in der Agentur für Arbeit München (www.bfe-muenchen.de)
Börse-Existenzgründung (www.boerse-existenzgruendung.de)
BJU (www.bju.de)
Brutstaette.de (www.brutstaette.de)
Change-Online (www.change-online.de)
Checkliste.de - Existenzgründung (www.checkliste.de)
Existenzgruender.de (www.existenzgruender.de)
Existenzgründer-Netzwerk (www.existenzgruender-netzwerk.de)
Existenzgründungen aus Hochschulen (www.exist.de)
Existenzgruendung.de (www.existenzgruendung.de)
Gruender.de (www.gruender.de)
Gruenderinnen.de (www.gruenderinnen.de)
Gründerservice (www.gruenderservice.de)
Gruenderstadt.de (www.gruenderstadt.de)
Gruenderzentrum.de (www.gruenderzentrum.de)
www.gruendung-aktuell.de (www.gruendung-aktuell.de)
www.ichag-portal.de (www.ichag-portal.de)
www.ihk-startup.de (www.ihk-startup.de)
Innovationsnetz Bayern (www.innovations-netz-bayern.de)
Münchener Business Plan Wettbewerb (www.mbpw.de)
Newcome.de (www.newcome.de)
Startmesse (www.start-messe.de)
Startnetz (www.startnetz.org)
Start-Up-in-Bayern (www.startup-in-bayern.de)
Überbrückungsgeld (www.ueberbrueckungsgeld.de)
Wirtschaftswoche - Gründer Spezial (www.wiwo.de/gruender)
VR Bank Starnberg-Herrsching-Landsberg eG (www.vrsta.de)
Kreissparkasse München Starnberg (www.kskms.de)
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